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Review zum 5. Zukunftskongress - Staat & Verwaltung

Neue Impulse zur Verwaltungsmodernisierung und aktuelle Kernfragen im Bereich des E-Governments

Neue Impulse zur Verwaltungsmodernisierung und aktuelle Kernfragen im Bereich des E-Governments

Für unseren Bundesinnenminister befinden sich die Digitalisierungsvorhaben der öffentlichen Verwaltung auf einem guten Weg. Als Schirmherr des 5. Zukunftskongress Staat & Verwaltung, zeigte sich Herr de Maizière bei seiner Eröffnungsrede zufrieden: "Gesetzliche Regulierungen, wie zum Beispiel das Onlinezugangsverbesserungs- oder Open-Data-Gesetz sorgen für mehr Transparenz und könnten neue Geschäftsmodelle befördern."

Große Potenziale sieht der Bundesinnenminister durch den im Onlinezugangsverbesserungsgesetz vorgesehenen Portalverbund und die Maßgabe an alle staatlichen Stellen, geeignete Services zwingend auch online zur Verfügung zu stellen. „Der Portalverbund ist ein Symbol für eine neue Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen“, sagte de Maizière. Im Kern gehe es nicht um die Zentralisierung staatlicher Dienstleistungen, sondern um deren Vernetzung. So verbleiben die Zuständigkeiten bei der entsprechenden Behörde und bereits etablierte IT-Anwendungen können weiter genutzt werden.

Eine hohe Priorität hat für den Minister auch die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter von Behörden. Das entsprechende Know-how für bevorstehende Digitalisierungsprojekte muss intensiver als bisher aufgebaut werden, denn damit einhergehende Veränderungen betreffen alle Bereiche.

Für die Behörden ist das Abschätzen von mittelbaren und unmittelbaren Folgen der zum Teil sehr unabhängig voneinander organisierten Digitalisierungsvorhaben ein große Herausforderung. So ist die Vermeidung von Bereichs- und Vorgangsspezifischen Insellösungen ein immer größer werdendes Kriterium bei der Suche nach neuen Digitalisierungsmöglichkeiten.

Die Vertreter der Städte, Gemeinden und Kommunen konnten uns einen sehr aufschlussreichen Eindruck darüber vermitteln, welche Maßgaben und Erwartungshaltungen verwaltungsintern zum Tragen kommen.

Im Zuge bereits umgesetzter Digitalisierungsprojekte entstehen oft Vorbehalte gegenüber von neuen Lösungen, welche als separate zusätzliche Softwareprodukte neu verstanden und zusätzlich zu anderen Fachapplikationen eingesetzt werden müssen. Nach und nach wächst die Erkenntnis, dass sich die Verwaltungsdigitalisierung nicht auf einzelne Themenbereiche begrenzt, sondern als langfristiger Prozess verstanden werden muss. Hier gilt es, den Blick auf zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten zu richten und das entstehende Gesamtsystem für zukünftige Prozessintegrationen offen zu halten.

Gemeinsam mit unserem Kollegen Marcus Svitak (Vertriebsbereichsleiter Public, ELO Digital Office GmbH) konnten wir sehr interessante Gespräche mit den Vertretern der öffentlichen Organe führen. Neben der DMS-Suche stand klar das Thema "E-Akte" im Fokus. Viele Fachbesucher hatten bereits eine DMS-Lösung im Einsatz, stoßen nun aber an Grenzen, wenn es darum geht neue Bereiche in das bestehende System hinein zu integrieren. Durch die grundsätzliche Systemoffenheit der ELO ECM Suite konnten wir unsere Standbesucher anregen, die bereits etablierten DMS-Lösungen zu überdenken und gegebenenfalls durch eine neue zentrale DMS-Struktur abzulösen.

Wir sind gespannt welche Werkzeuge zur Prozessdigitallisierung sich zukünftig durchsetzen und wie sich die bereits etablierten Standards und Strukturen durch den Einsatz neuer Technologien verändern werden. Mit der ELO ECM Suite verfügen wir in jedem Fall über ein flexibles und professionelles Werkzeug um unseren Teil zur Verwaltungsmodernisierung in Deutschland beitragen zu können.

Rede des Bundesministers des Innern

Dr. Thomas de Maizière beim Zukunftskongress Staat und Verwaltung  am 20. Juni 2017 in Berlin